Aktuelle Themenbereiche für Bachelor-Arbeiten

 

In dieser Liste finden Sie die derzeitig ausgeschriebenen Themen für Bachelorarbeiten am ISB. Zudem sind eigene Ideen und Vorschläge immer willkommen.

Wir empfehlen, die Anmeldung Ihrer Abschlussarbeit frühzeitig zu planen. Ab dem Wintersemester 2018/2019 bietet das ISB im Rahmen des Betreuungskolloquiums Input-Vorträge zu den wichtigsten Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens an. Die Termine dazu finden in der Vorlesungszeit statt. Daher raten wir dringend,

  • mit der Vorbereitung einer Bachelorarbeit (Themenfindung und Verfassung eines Exposés) Mitte März bis Anfang April zu beginnen; Anmeldung der Arbeit: ungefähr Anfang Mai;

Wenn Sie außerhalb des von uns empfohlen Zeitrahmens eine Abschlussarbeit verfassen möchten, ist dies möglich. Sie sind dann allerdings dazu angehalten, die Inhalte verpasster Input-Vorträge eigenständig nachzuholen, da diese ausdrücklich nicht Gegenstand der individuellen Betreuung sind.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Simon Hein, M. Sc.,
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Öffentlicher Verkehr

Qualitätsvergleich von Open Data Angeboten

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Institutionen, die Open Data zur Verfügung stellen. Auch bei den Verkehrsverbünden verbreitet sich dies immer weiter. Ziel dieser Arbeit ist eine umfassende Recherche sowie Analyse der derzeitigen Open Data Angebote der verschiedenen deutschen Verkehrsverbünde. Dabei sollen u.a. Fragen beantwortet werden wie z.B. wer alles Open Data anbietet oder welche Informationen dadurch zur Verfügung gestellt werden.

Radverkehr

Untersuchung von Unfällen zwischen Radfahrenden und ruhendem Verkehr

Ziel der Arbeit ist es, das Unfallaufkommen zwischen Radfahrenden sowie ein- und ausparkenden Kraftfahrzeugen oder sich öffnenden Fahrzeugtüren zu untersuchen. Hierzu sollen Unfalldaten ausgewertet und mit der vorhandenen Radverkehrsinfrastruktur ins Verhältnis gesetzt werden und Ableitungen zur Infrastruktur getroffen werden. Insbesondere sollen Aussagen zur generellen Eignung von Führungsformen des Radverkehrs in Abhängigkeit der Rahmenbedingung getroffen werden.

Erhebung der subjektiven Verkehrssicherheit von Radfahrenden

Ziel der Arbeit ist der Entwurf eines Fragebogens zur Erfassung der subjektiven Verkehrssicherheit von Radfahrenden auf Streckenabschnitten und die Auswertung der damit erhobenen Ergebnisse. Der Fragebogen soll selbst erstellt werden und auf verschiedenen Strecken eingesetzt werden. Im Anschluss soll die vorhandene Radverkehrsinfrastruktur damit in Bezug gesetzt werden.

Wirtschaftsverkehr

Cityhubs - Potentiale im verkehrlichen und städtischen Kontext

Hohe Verkehrsaufkommen, Staus und Flächenkonkurrenz sind Probleme, mit denen sich immer mehr Städte auseinandersetzen müssen. Der Wirtschaftsverkehr trägt seinen Teil dazu bei, da er Güter und Waren zu den Endkunden in die Städte transportieren muss. Die Logistikkette führt dabei zurzeit häufig über Verteilzentren außerhalb der Innenstädte und von dort über kleinere Transportfahrzeuge weiter in die Stadt. Dieses System könnte in Zukunft jedoch überlastet werden, wenn sich die Gütermengen mehren und die Straßen verstopft sind. Sogenannte Cityhubs, sollen eine alternative Form der Logistikkette bieten. Sie werden in Deutschland derzeit jedoch kaum angewendet. Ziel der Arbeit ist es, das Konzept der Cityhubs zu analysieren und mit der „traditionellen“ Logistikkette zu vergleichen, um Vor- und Nachteile zu erkennen und Empfehlungen für den Einsatz der Cityhubs in Deutschland geben zu geben.

Umweltwirkung von Verkehr

Abgleich verschiedener Methoden zur Berechnung von Stickoxidimmissionen und deren Potential für Elektrofahrzeuge

Die Belastung von Städten durch Stickoxid wird aktuell stark diskutiert. Neben den direkt am Pkw ausgestoßenen Emissionen sind dabei auch die Immissionen maßgebend. Ziel dieser Arbeit soll es sein, gängige Methoden zur Immissionsermittlung von Stickoxid zu vergleichen, zu bewerten und zu prüfen in wie weit die Wirkung des Einsatzes von Elektrofahrzeugen als Substitution für konventionelle Verbrenner, in diesen abgebildet werden kann. Auf Basis der Analyse soll eine Methodik, ggf. auch in abgewandelter oder kombinierter Form, empfohlen und auf das Stadtgebiet Düren angewendet werden.

Tiefenanalyse der Inputdaten für das COPERT-Verfahren zur Berechnung von Luftschadstoffemissionen

In vielen europäischen Ländern wird das COPERT-Verfahren zur Berechnung von Luftschadstoffemissionen angewendet. Das öffentlich zur Verfügung stehende Verfahren benötigt diverse Inputdaten in unterschiedlichen Detailgraden. Ziel der Arbeit soll es sein, das Verfahren im Detail zu analysieren und den Einfluss bzw. die Auswirkungen der verschiedenen Inputdaten aufgrund der Berechnungsschritte auf das Endergebnis zu analysieren. Zudem soll ein Vergleich zwischen den Inputdaten für Deutschland und Griechenland vorgenommen werden, um die Übertragbarkeit und Vergleichbarkeit auf verschiedene Länder zu untersuchen.

Verkehrserhebungen

Einsatz von Seitenradargeräten im städtischen Verkehrsraum

Seitenradargeräte stoßen systembedingt in städtischen Verkehrsräumen an ihre Grenzen. Im Rahmen der Arbeit sind diese Einsatzgrenzen zu ermitteln. Dabei ist zu untersuchen, welche Einflüsse der Standort und die Einstellungen des Gerätes auf die Ergebnisse haben. Für einen Straßenzug in Aachen ist aufbauend auf den Erkenntnissen ein Erhebungskonzept zu entwickeln.

Stadt- und Regionalplanung

ADAPTUS und KlimAix – ein Vergleich zweier Klimaanpassungsinstrumente für flächenrelevante Branchen (Baugewerbe oder Immobilienwirtschaft)

Der Klimawandel lässt sich nicht mehr aufhalten und ist hierbei durchaus flächenwirksam. Das heißt Branchen, die einen Flächenbezug aufweisen, müssen sich auf die Folgen des Klimawandels einstellen. Diese Arbeit analysiert zum einen den aktuellen Stand der Klimaanpassungsbestrebungen im Baugewerbe oder der Immobilienwirtschaft, wobei der/die Studierende eine dieser Branchen auswählen soll. Die Arbeit zeigt außerdem anhand von ADAPTUS und KlimAix die konzeptionellen Möglichkeiten der Klimaanpassung auf. Im Ergebnis sollen diese Inhalte in Beziehung zueinander gesetzt werden, um aufzuzeigen, wo aktuell Lücken zwischen konzeptionellen Kenntnissen und der Realität in der ausgewählten Branche bestehen. Hieraus sollen Handlungsempfehlungen für eine zukunftsorientierte Entwicklung dieser Branche erarbeitet werden.