Stadt- und Regionalplanung I

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Sabrina Hoenen

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Die Veranstaltung Stadt- und Regionalplanung I vermittelt die Grundlagen der Planung auf kommunaler und regionaler Ebene.

Die Vorlesung Stadt- und Regionalplanung I soll Kenntnisse der theoretischen und praktischen Grundlagen des ingenieurtechnischen Städtebaus, der Stadtplanung und der Erschließungsplanung vermitteln. Es werden die rechtlichen Grundlagen, Verfahren und Planungsabläufe in der Raumordnung und Landesplanung sowie in der Stadt- und Regionalplanung dargestellt. Die Grundzüge der Planungsprozesse und der kommunalen Verwaltungsstrukturen, Planinhalte (insb. von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen), Grundzüge der Landschafts- und Grünordnungsplanung (ökologische Belange, Umweltprüfung) sowie Erläuterungen zur Zulässigkeit von Bauvorhaben und Inhalte eines Bauantrages sind weitere Bestandteile der Vorlesung. Die Vorlesung vermittelt methodische Grundlagen der Planung und erläutert deren praktische Anwendung.

  Gegenstromprinzip des deutschen Planungssystems Urheberrecht: ARL 2014 Gegenstromprinzip des deutschen Planungssystems  

In der zur Vorlesung gehörenden Übung wird das theoretische Wissen um analytische und konzeptionelle Fähigkeiten ergänzt. Als Inputs dienen Erläuterungen zur Bestandsaufnahme und –analyse, Dimensionierung von Grundstücken und Wohngebäudetypen sowie der sozialen und technischen Infrastrukturplanung, Typen und Gruppierungen von Gebäuden, Straßenraum- und Stellplatzgestaltung sowie die Funktion von Freiflächen. Im Laufe der Übung soll von den Studierenden anhand eines bespielhaften Plangebiets im Raum Aachen ein Mängel-Chancen-Bindungen Plan, ein Nutzungs- und Erschließungskonzept sowie ein städtebaulicher Entwurf erarbeitet werden. Mit Hilfe dieser Übungsleistungen soll den Studierenden das Denken in Strukturen und Räumen unterschiedlicher „Körnigkeit“ (Maßstäbe) beigebracht werden. Übungsvoraussetzung ist die gleichzeitige Teilnahme an der Vorlesung "Grundlagen der Stadt- und Regionalplanung". Die inhaltliche Bearbeitung stützt sich auf die dort gelegten Grundlagen der Bauleitplanung.

 

Lehrziele

Die Studierenden sollen nach Beendigung der Übung und Teilnahme an der Vorlesung "Stadt- und Regionalplanung I" in der Lage sein:

  • die Zusammenhänge des Planungssystems der Bundesrepublik Deutschland zu verstehen und in den europäischen Kontext zu stellen,
  • die grundlegenden Methoden, Verfahren und Instrumente der räumlichen Planung zu verstehen und anwenden zu können,
  • den Planungsablauf, die Arbeitsschritte und das Instrumentarium der Bauleitplanung zu beherrschen,
  • Nutzungs-, Erschließungs- und Bebauungssysteme zu entwerfen und zu beurteilen,
  • Beurteilungs- und Analysefähigkeit ausbauen,
  • Entwurfsfähigkeit und Kreativität steigern,
  • Interdisziplinäres Denken und Arbeiten lernen,
  • ein Gebiet unter Berücksichtigung verschiedener Blickwinkel beplanen,
  • städtebauliche Qualitäten zu beurteilen.
 

Hinweise zur Prüfung

Die Prüfung im Fach Stadt- und Regionalplanung I findet in Form einer 60-minütigen Klausur statt. Für die Teilnahme wird die Belegung der Veranstaltung „Planungsmethodik“ vorausgesetzt. Die Klausurzulassung wird bei Bestehen der Abgabeleistungen im Rahmen der Übung (s.o.) erteilt. Nähere Informationen dazu werden in der Veranstaltung gegeben.

Um an der Prüfung teilzunehmen, ist eine fristgerechte Anmeldung über das CampusOffice vorzunehmen. Diese ist unabhängig von der Anmeldung zur Veranstaltung, muss also zusätzlich durchgeführt werden.

 

Link zum Campus-Eintrag

Stadt- und Regionalplanung I (Vorlesung)

Stadt- und Regionalplanung I (Übung)

Stadt- und Regionalplanung I (Klausur)