Current Topics for Bachelor Theses

 

Additionally, we welcome your own ideas and suggestions.

If you have any remaining questions, please contact: Simon Hein, R413c ()

 

Öffentlicher Verkehr

Qualitätsvergleich von Open Data Angeboten

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Institutionen, die Open Data zur Verfügung stellen. Auch bei den Verkehrsverbünden verbreitet sich dies immer weiter. Ziel dieser Arbeit ist eine umfassende Recherche sowie Analyse der derzeitigen Open Data Angebote der verschiedenen deutschen Verkehrsverbünde. Dabei sollen u.a. Fragen beantwortet werden wie z.B. wer alles Open Data anbietet oder welche Informationen dadurch zur Verfügung gestellt werden.

Radverkehr

Untersuchung von Unfällen zwischen Radfahrenden und ruhendem Verkehr

Ziel der Arbeit ist es, das Unfallaufkommen zwischen Radfahrenden sowie ein- und ausparkenden Kraftfahrzeugen oder sich öffnenden Fahrzeugtüren zu untersuchen. Hierzu sollen Unfalldaten ausgewertet und mit der vorhandenen Radverkehrsinfrastruktur ins Verhältnis gesetzt werden und Ableitungen zur Infrastruktur getroffen werden. Insbesondere sollen Aussagen zur generellen Eignung von Führungsformen des Radverkehrs in Abhängigkeit der Rahmenbedingung getroffen werden.

Erhebung der subjektiven Verkehrssicherheit von Radfahrenden

Ziel der Arbeit ist der Entwurf eines Fragebogens zur Erfassung der subjektiven Verkehrssicherheit von Radfahrenden auf Streckenabschnitten und die Auswertung der damit erhobenen Ergebnisse. Der Fragebogen soll selbst erstellt werden und auf verschiedenen Strecken eingesetzt werden. Im Anschluss soll die vorhandene Radverkehrsinfrastruktur damit in Bezug gesetzt werden.

Ruhender Verkehr

Ruhender Kfz-Verkehr – Quantifizierung

Insbesondere in Städten stellt der ruhende Kfz-Verkehr angesichts seines hohen Flächenverbrauchs ein Problem dar. Hinzu kommen Behinderungen und Gefährdungen Anderer durch Lieferverkehr. Ziel der Arbeit ist es daher zu untersuchen, welcher Parkraum generell vorhanden ist. Hierfür sollen Erkenntnisse in der Literatur zu den Themen Stellplatznachfrage, Gesamtanzahl an Stellplätzen und Parkständen, Rechtliche Rahmenbedingungen (insbesondere Stellplatzpflicht) recherchiert werden.

Ruhender Kfz-Verkehr – Bewohnerparken

In Städten wurde in den letzten Jahren vielfach der Bereich der Parkraumbewirtschaftung ausgedehnt. Häufig wurden gleichzeitig Bewohnerparkausweise für die betroffenen Bereiche eingeführt, welche es Anwohnern erlaubt gegen eine geringe (Bearbeitungs-)Gebühr in der jeweiligen Zone, in der sie gemeldet sind, kostenfrei zu parken. Im Rahmen der Arbeit soll die Entwicklung und der Nutzen sowie die Nachteile der Maßnahme sowie mögliche Alternativen dazu recherchiert und bewertet werden.

Wirtschaftsverkehr

Cityhubs - Potentiale im verkehrlichen und städtischen Kontext

Hohe Verkehrsaufkommen, Staus und Flächenkonkurrenz sind Probleme, mit denen sich immer mehr Städte auseinandersetzen müssen. Der Wirtschaftsverkehr trägt seinen Teil dazu bei, da er Güter und Waren zu den Endkunden in die Städte transportieren muss. Die Logistikkette führt dabei zurzeit häufig über Verteilzentren außerhalb der Innenstädte und von dort über kleinere Transportfahrzeuge weiter in die Stadt. Dieses System könnte in Zukunft jedoch überlastet werden, wenn sich die Gütermengen mehren und die Straßen verstopft sind. Sogenannte Cityhubs, sollen eine alternative Form der Logistikkette bieten. Sie werden in Deutschland derzeit jedoch kaum angewendet. Ziel der Arbeit ist es, das Konzept der Cityhubs zu analysieren und mit der „traditionellen“ Logistikkette zu vergleichen, um Vor- und Nachteile zu erkennen und Empfehlungen für den Einsatz der Cityhubs in Deutschland geben zu geben.

Verkehrsmodelle

N.N.

Umweltwirkung von Verkehr

Abgleich verschiedener Methoden zur Berechnung von Stickoxidimmissionen und deren Potential für Elektrofahrzeuge

Die Belastung von Städten durch Stickoxid wird aktuell stark diskutiert. Neben den direkt am Pkw ausgestoßenen Emissionen sind dabei auch die Immissionen maßgebend. Ziel dieser Arbeit soll es sein, gängige Methoden zur Immissionsermittlung von Stickoxid zu vergleichen, zu bewerten und zu prüfen in wie weit die Wirkung des Einsatzes von Elektrofahrzeugen als Substitution für konventionelle Verbrenner, in diesen abgebildet werden kann. Auf Basis der Analyse soll eine Methodik, ggf. auch in abgewandelter oder kombinierter Form, empfohlen und auf das Stadtgebiet Düren angewendet werden.

Tiefenanalyse der Inputdaten für das COPERT-Verfahren zur Berechnung von Luftschadstoffemissionen

In vielen europäischen Ländern wird das COPERT-Verfahren zur Berechnung von Luftschadstoffemissionen angewendet. Das öffentlich zur Verfügung stehende Verfahren benötigt diverse Inputdaten in unterschiedlichen Detailgraden. Ziel der Arbeit soll es sein, das Verfahren im Detail zu analysieren und den Einfluss bzw. die Auswirkungen der verschiedenen Inputdaten aufgrund der Berechnungsschritte auf das Endergebnis zu analysieren. Zudem soll ein Vergleich zwischen den Inputdaten für Deutschland und Griechenland vorgenommen werden, um die Übertragbarkeit und Vergleichbarkeit auf verschiedene Länder zu untersuchen.

Verkehrserhebungen

N.N.

Stadt- und Regionalplanung / Klimaanpassung

Aktivierung klimarelevanter Grünflächenpotentiale in Städten

Der Klimawandel stellt durch spürbare Auswirkungen wie Sommertrockenheit, Starkregenereignisse und urbane Hitzeinseleffekte besonders für Städte eine Herausforderung dar. In dicht besiedelten urbanen Räumen ist der Ausbau urbaner grüner Infrastruktur ein wichtiges Instrument, um die Folgen des Klimawandels abzuschwächen. Platzmangel, hohe Baulandpreise und Flächennutzungskonflikte beschränken die Möglichkeit, flächenhafte grüne Infrastruktur einzurichten. Naturbasierte Lösungen wie Bauwerksbegrünungen leisten einen Beitrag zur Reduktion der Hitzebelastung und unterstützen das Regenwassermanagement. Bauwerksbegrünungen wie Dach- und Fassadenbegrünung benötigen keine zusätzlichen Flächen und schaffen Grünräume in einer weiteren Dimension. In dieser Arbeit soll die/der Studierende an anhand der Analyse eines Best-Practice-Beispiels einer deutschen Stadt, welche bereits eine Strategie zum Ausbau von Dachflächen- und/oder Fassadenbegrünungen umgesetzt hat, Faktoren identifizieren, welche zur erfolgreichen Umsetzung des Konzeptes geführt haben. Neben rechtlichen Maßnahmen, strukturellen und kommunenspezifischen Rahmenbedingungen sollen durch leitfadengestützte Interviews auch „weiche Faktoren“ wie die zugrundeliegende Kommunikationsstrategie und das zielgruppenspezifischem Marketing untersucht werden. Aus den Ergebnissen sollen Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, welche andere Kommunen dabei unterstützen, ihren Anteil an Bauwerksbegrünungen quantitativ und qualitativ zu erhöhen.

Die Anwendung des §13b BauGB in den Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens

Die Einführung des § 13b BauGB im Jahr 2017 hatte zum Ziel, steigenden Wohnkosten vor allem in wachsenden Großstädten entgegenzuwirken. Über die schnellere Ausweisung von Bauland sollten die zum Teil deutlichen Mietpreissteigerungen und die gestiegenen Baulandpreise sowie der Wohnraummangel insgesamt abgepuffert werden. Erste Evaluationen (u.a. vom BfN, Dr. Hartl Stadtplanungsbüro "Stadtgrenze", FH Erfurt, ISB) zeigen jedoch, dass der §13b BauGB in der aktuellen Fassung weder eine adäquate Antwort auf den Flächenschutz (und somit das Flächensparziel der Bundesregierung) noch auf die Beseitigung des Wohnraummangels in Ballungsgebieten gefunden hat. Bisherige Untersuchungen nehmen entweder eine bundesweite Perspektive ein (strichprobenhafte Auswahl von Städten in ganz Deutschland) oder beziehen sich auf die Bundesländer Bayern und Sachsen-Anhalt. Eine landesweite Evaluation aller Städte und Gemeinden NRWs existiert bislang noch nicht.

NRW ist das bevölkerungsreichste Bundesland und hat mit der Metropolregion Rhein-Ruhr eine der am dichtesten besiedelten und bevölkerungsreichsten Regionen Europas. Viele Städte und Gemeinden NRWs haben mit Wohnungsnot und Wohnraummangel zu kämpfen. Sie hätten somit theoretisch ein begründetes Interesse an der Anwendung des §13b. In dieser Bachelorarbeit soll daher eine flächendeckende Erhebung und anschließende Analyse von Anwendungsfällen des §13b BauGB in NRW stattfinden um herauszufinden, wie viele und welche Städte den §13b schon angewandt haben. In diesem Zusammenhang gilt es, weitere Aspekte zu erheben, wie z.B. den jeweiligen Entwicklungstyp der Kommune (wachsend, stagnierend, schrumpfend), die Größe des Geltungsbereichs des B-Plans, die zulässige Grundfläche, die Art der Bebauung u.ä. Auf Basis der Ergebnisse sollen Handlungsempfehlungen für den Gesetzgeber erarbeitet werden, wie mit dem §13b weiter verfahren werden soll (Abschaffung, Verlängerung der Befristung, Entfristung).