Aktuelle Themenbereiche für Master-Arbeiten

 

In dieser Liste finden Sie die derzeitig ausgeschriebenen Themen für Master- und Diplomarbeiten am ISB. Zudem sind eigene Ideen und Vorschläge immer willkommen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Simon Hein, M. Sc.,
R413c ()

 

Öffentlicher Verkehr

Hyperloop – Mit Überschall durch Deutschland?

Der Hyperloop ist ein Hochgeschwindigkeitsverkehrssystem, bei dem sich Kapseln in einer weitgehend evakuierten Röhre auf Luftkissen gleitend mit nahezu Schallgeschwindigkeit fortbewegen. Elon Musk stellte die Idee medienwirksam im Jahr 2013 vor. Welche Potenziale hat dieses Transportsystem für Deutschland? Ist die Umsetzung des Hyperloops überhaupt realistisch? Was sind die wesentlichen Hürden, die für eine Realisierung des Konzepts überwunden werden müssten?

Radverkehr

Erhebung der subjektiven Verkehrssicherheit von Radfahrenden

Ziel der Arbeit ist der Entwurf eines Fragebogens zur Erfassung der subjektiven Verkehrssicherheit von Radfahrenden auf Streckenabschnitten und die Auswertung der damit erhobenen Ergebnisse. Der Fragebogen soll selbst erstellt werden und auf verschiedenen Strecken eingesetzt werden. Im Anschluss soll die vorhandene Radverkehrsinfrastruktur damit in Bezug gesetzt werden.

Fahrradabstellanlagen – Bestands- und Auslastungserfassung

Angesichts einer realen und erhofften Zunahme des Radverkehrs besteht die Problematik, dass die bestehenden Radabstellanlagen quantitativ der Nachfrage nicht mehr genügen. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung höherwertiger Fahrräder insbesondere von Pedelecs besteht zudem ein qualitatives Problem, da bestehende Radabstellanlagen sowohl hinsichtlich des Diebstahlschutzes als auch dem zumindest teilweise vorhandenen Ladebedarf nicht nachkommen. In der Arbeit sollen Erkenntnisse der Literatur zu Radabstellanlagen zusammengetragen und für zu bestimmende Gebiete die vorhandenen Radabstellanlagen erfasst sowie deren Auslastung ermittelt werden. Darauf aufbauend sollen Defizite und exemplarisch potenzielle Standorte für zusätzliche Radabstellanlagen ermittelt werden.

Fahrradabstellanlagen – Befragung von Nutzern

Angesichts einer realen und erhofften Zunahme des Radverkehrs besteht die Problematik, dass die bestehenden Radabstellanlagen quantitativ der Nachfrage nicht mehr genügen. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung höherwertiger Fahrräder insbesondere von Pedelecs besteht zudem ein qualitatives Problem, da bestehende Radabstellanlagen sowohl hinsichtlich des Diebstahlschutzes als auch dem zumindest teilweise vorhandenen Ladebedarf nicht nachkommen. In der Arbeit sollen Erkenntnisse der Literatur zu Radabstellanlagen zusammengetragen und potenzielle Nutzer nach ihren Bedürfnissen hinsichtlich der Erreichbarkeit, der Gestaltung, der potenziellen Zahlungsbereitschaft und weiterer Anforderungen an Radabstellanlagen befragt werden. Hierfür soll eine Stated-Preference-Befragung entworfen, durchgeführt und ausgewertet werden.

Fahrradabstellanlagen – Fahrradparkhäuser

Angesichts einer realen und erhofften Zunahme des Radverkehrs besteht die Problematik, dass die bestehenden Radabstellanlagen quantitativ der Nachfrage nicht mehr genügen. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung höherwertiger Fahrräder insbesondere von Pedelecs besteht zudem ein qualitatives Problem, da bestehende Radabstellanlagen sowohl hinsichtlich des Diebstahlschutzes als auch dem zumindest teilweise vorhandenen Ladebedarf nicht nachkommen. Im Rahmen der Arbeit soll die Lösungsmöglichkeit, die Errichtung zentraler Fahrradparkhäuser betrachtet werden. Hierfür sollen die bestehenden Konzepte in Deutschland sowie in ausgewählten Nachbarländern erfasst und darauf aufbauend ein Konzept für Fahrradparkhäuser an der RWTH Aachen erarbeitet werden. Das Konzept soll sowohl generelle Empfehlungen für Fahrradparkhäuser als auch fokussierte Aussagen zu geeigneten Standorten von Fahrradparkhäusern sowie deren Gestaltung enthalten.

Pedelecverleihsysteme – Untersuchung von Nutzungsdaten

Pedelecverleihsysteme sollen insbesondere in Städten mit topografisch anspruchsvollerem Gelände als Alternative zu klassischen Fahrradverleihsystemen dazu beitragen den Stadtverkehr nachhaltiger abzuwickeln. Eine zentrale Rolle für den Erfolg von Fahrrad- und Pedelecverleihsystemen spielt die Positionierung der Stationen. Daher soll ein für die Stadt Trier entwickeltes Modell zur Bewertung des Potenzials von Standorten für mögliche Stationen auf die Stadt Aachen übertragen werden. Das verwendete Modell basiert auf der Erfassung und Gewichtung von POIs sowie weiterer Daten wie z.B. Einwohnerdaten in der Umgebung von Standorten zur Abschätzung der Anzahl an Nutzungen einer Station. Daher bedarf es zunächst einer Sammlung der entsprechenden Daten, um das Modell anwenden zu können. Danach sollen die Potenziale der Standorte berechnet und mit den realen Nutzungsdaten des bestehenden Systems abgeglichen werden.

Im Modell werden bislang noch keine Konkurrenzeffekte zwischen Stationen abgebildet, sodass nebeneinander z.B. an einem Bahnhof liegenden Stationen jeweils dessen volles Potenzial zugeordnet wird, obwohl Nutzer mit dem Fahrziel Bahnhof in der Realität nur eine der beiden Stationen nutzen würden. Dieses methodische Defizit soll im Rahmen der Arbeit behoben sowie des Weiteren mögliche Standorte für Netzergänzungen untersucht werden.

Ruhender Kfz-Verkehr

Ruhender Kfz-Verkehr – Quantifizierung

Insbesondere in Städten stellt der ruhende Kfz-Verkehr angesichts seines hohen Flächenverbrauchs ein Problem dar. Hinzu kommen Behinderungen und Gefährdungen Anderer durch Lieferverkehr. Ziel der Arbeit ist es daher zu untersuchen, welcher Parkraum generell vorhanden ist. Hierfür sollen Erkenntnisse in der Literatur zu den Themen Stellplatznachfrage, Gesamtanzahl an Stellplätzen und Parkständen, Rechtliche Rahmenbedingungen (insbesondere Stellplatzpflicht) recherchiert werden. Darauf aufbauend soll anhand von Luftbildern oder Ortsbegehungen die Nutzung von Stellplätzen in einzelnen Gebieten ermittelt werden und Handlungsempfehlungen zum Umgang mit ruhendem Kfz-Verkehr erarbeitet werden.

Ruhender Kfz-Verkehr – Bewohnerparken

In Städten wurde in den letzten Jahren vielfach der Bereich der Parkraumbewirtschaftung ausgedehnt. Häufig wurden gleichzeitig Bewohnerparkausweise für die betroffenen Bereiche eingeführt, welche es Anwohnern erlaubt gegen eine geringe (Bearbeitungs-)Gebühr in der jeweiligen Zone, in der sie gemeldet sind, kostenfrei zu parken. Im Rahmen der Arbeit soll die Entwicklung und der Nutzen sowie die Nachteile der Maßnahme recherchiert werden. Im Anschluss soll mit einer Umfrage evaluiert werden, wie die Wirkung deren Umsetzung aus Sicht betroffener Anwohner in Aachen empfunden wird.

Verkehrsnachfrage

Landnutzung und Verkehr

Landnutzung hat einen großen Einfluss auf den Verkehr. Viele Verkehrsmodelle benötigen daher detaillierte Informationen über die vorhandene Landnutzung. Diese werden dann im Rahmen der Berechnung der Verkehrserzeugung verwendet. Ziel der Arbeit ist es zunächst verschiedene Quellen zur Landnutzung zu untersuchen und hinsichtlich Qualität zu bewerten. Anschließend soll anhand eines geeigneten Ansatzes der entstehende Verkehr abgeschätzt werden.

GIS-Kenntnisse erforderlich

Mobilitätsvergleich Deutschland und USA

Menschen haben weltweit das Bedürfnis an sozialer Teilhabe und Aktivitäten. Diverse Bedürfnisse können dabei nur außerhalb des eigenen Zuhauses bedient werden, weshalb die Menschen mobil sind. Vor diesem Hintergrund soll analysiert werden, inwieweit sich das Mobilitätsverhalten zwischen Deutschland und den USA unterscheidet. Dazu sollen nationale Haushaltsbefragungen statistisch ausgewertet und in Zusammenhang mit der Raumstruktur interpretiert werden.

Verkehrsmodelle

Umlegung von Radverkehr

Innerhalb von Verkehrsmodellen wird eine Verkehrsnachfrage auf ein Streckennetz umgelegt. Hierbei werden je nach Verkehrsmittel unterschiedliche Verfahren eingesetzt. Im Rahmen der Arbeit soll recherchiert werden, welche Verfahren für die Umlegung des Radverkehrs geeignet sind und eine Umlegung für die Stadt Aachen erfolgen. Hierzu sollen Einflussfaktoren auf das Routenwahlverhalten von Radfahrenden entwickelt werden. Durch deren Hinterlegen im Verkehrsmodell und eine Anpassung der Verfahrensparameter soll überprüft werden, ob dadurch eine realistische Abbildung von Radverkehr innerhalb makroskopischer Verkehrsmodellierung möglich ist.

Stadt- und Regionalplanung

ADAPTUS und KlimAix – ein Vergleich zweier Klimaanpassungsinstrumente für flächenrelevante Branchen (Baugewerbe oder Immobilienwirtschaft)

Der Klimawandel lässt sich nicht mehr aufhalten und ist hierbei durchaus flächenwirksam. Das heißt Branchen, die einen Flächenbezug aufweisen, müssen sich auf die Folgen des Klimawandels einstellen. Diese Arbeit analysiert zum einen den aktuellen Stand der Klimaanpassungsbestrebungen im Baugewerbe oder der Immobilienwirtschaft, wobei der/die Studierende eine dieser Branchen auswählen soll. Die Arbeit zeigt außerdem anhand von ADAPTUS und KlimAix die konzeptionellen Möglichkeiten der Klimaanpassung auf. Im Ergebnis sollen diese Inhalte in Beziehung zueinander gesetzt werden, um aufzuzeigen, wo aktuell Lücken zwischen konzeptionellen Kenntnissen und der Realität in der ausgewählten Branche bestehen. Hieraus sollen Handlungsempfehlungen für eine zukunftsorientierte Entwicklung dieser Branche erarbeitet werden.